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Ines Thorn

Die Pelzhändlerin

Frankfurt, 1462

Als der verwitwete Kürschner Wöhler erfährt, dass seine einzige Tochter Sibylla in einem fernen Kloster gestorben ist, erleidet er einen tödlichen Herzinfarkt. Einzige Zeugin ist die Wäscherin Martha. Sie ergreift die Chance, verheimlicht den Tod Sibyllas und setzt ihre eigene Tochter Luisa, die Sibylla schon immer sehr ähnlich gesehen hat, an deren Stelle.

Luisa ist froh, keine Wäscherin mehr zu sein, doch die Furcht, entlarvt zu werden, verlässt sie nie. Sie ist jetzt die Kürschnertochter Sibylla, hat sich selbst an einen Platz gestellt, der ihr nicht zusteht. 

Hin und hergerissen zwischen ihrer Vergangenheit und der Gegenwart entwickelt sie einen beinahe schon unwürdigen Ehrgeiz, sich eine eigene Identität zu schaffen und dem Schatten der wahren Sibylla zu entfliehen. Innerhalb weniger Jahre gelingt es ihr, aus der bescheidenen Kürschnerei ein Imperium zu machen. Doch Ruhm, Macht, Erfolg und Geld verhelfen ihr nicht zu der inneren Übereinstimmung, nach der sie zeitlebens sucht. 

Als Frau in einer von Männern bestimmten Zunftgesellschaft bricht sie Regeln, verstößt gegen Konventionen und lebt ein Leben, das rund 500 Jahre nach ihr von Coco Chanel, der großen Modemacherin, in Anklängen noch einmal wiederholt wird. 

Und wie Coco Chanel scheitert auch Sibylla an der Liebe. Am Ende ihres Lebens hat sie alles erreicht, was eine Frau zu ihrer Zeit nur erreichen konnte – und steht doch mit leeren Händen da. 

Sibylla gab es tatsächlich. Sie hieß in Wirklichkeit Margaretha Weickmann, lebte und starb in Frankfurt am Main. Doch obwohl ihr Leben sicherlich nicht so verlaufen ist, wie es in diesem Roman beschrieben wurde, lassen die Urkunden im Institut für Stadtgeschichte Frankfurt doch vermuten, dass es ein ganz und gar ungewöhnliches Leben war, das sich wenig um Sitten, Gebräuche und Regel kümmerte. Viele Lücken im Leben der Margaretha Weickmann bleiben und können heute nur noch mit Hilfe der Phantasie geschlossen werden. So ist ein Roman entstanden über eine außerordentlich unabhängige Frau im ausgehenden Mittelalter, der beschreibt, wie sie gelebt haben könnte.

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